Referenzen

...über regionale, nationale und EU-Projekte.

Bergregion Joglland

Vermarktung von Pflanzen- und Wertstoffen aus der Bergregion Joglland

Das ländliche Joglland (Leaderregion aus 12 Gemeinden; ca. 25.000 EinwohnerInnen) ist stark von Abwanderung geprägt und weist keine Industrie auf, wodurch aktuell abseits von der Land- und Forstwirtschaft nur wenige Arbeitsplätze bestehen. Der unberührte Naturraum der Region weist jedoch ein großes Potenzial auf zumal die darin enthaltenen Rohstoffe sich besonders für eine „Veredelung“ eignen. Diese Veredelung soll über sogenannten pflanzliche und tierische Wertstoffe der Landwirtschaft erfolgen, welche aufgrund ihrer Wirkung besonders nachgefragt werden. Sämtliche ARGE-Mitglieder beschäftigen sich seit einigen Jahren mit der Gewinnung dieser Produkte aus regionalen pflanzlichen und tierischen Rohstoffen (Anthoycane-Gewinnung aus oststeirischen Strauchbeeren, Omega 3-Fettsäuren aus Freiland-Brucheiern, Lanolin aus Schafwolle, Aronia-Kernöl, Nachtkerzenöl, Sekundäre Pflanzenwertstoffe / Biobased Products etc.).
Nachdem das große regionale Marktpotenzial bekannt ist, bedarf es nun jedoch einer größeren Kooperation, wodurch das zugrundeliegende Projekt initiiert werden soll. Das Projekt adressiert daher einen Ansatz, damit im landwirtschaftlich geprägten Joglland eine kaskadische Wertstoffgewinnung aus regionalen, pflanzlichen und tierischen Reststoffen über eine neuartige Kooperation von gewerblichen Kleinstunternehmen sowie Landwirtschaft erfolgt, wodurch eine regionale Wertschöpfungs- und Vermarktungskette aufgebaut und vermarktet werden kann. Damit das große Marktpotenzial für das Joglland adressiert werden soll, sollen über das Projekt alle notwendigen regionalen Expertisen gebündelt werden, damit eine optimale Nutzung wertvoller pflanzlicher und tierischer Rohstoffe des Jogllands erfolgen kann. Das Projekt vereint Expertisen aus den Disziplinen Landwirtschaft, Chemie, Biologie, Verfahrenstechnik, Biotechnologie.
Auf Basis dieser Ausgangssituation soll daher eine Marke über Leitprodukte aufgebaut werden (Entwurf der Markenbezeichnung: „Bergregion Joglland“). Parallel soll ein Qualitätssicherungssystem für Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung eingeführt werden. Auch soll eine Koordination der Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen Rohstoffproduzenten und gewerblichen Verarbeitungs- und Vermarktungsbetrieben der Bergregion Joglland erfolgen. Ein Organisations- und Vermarktungskonzeptes der Produkte unter der Marke Bergregion Joglland soll erstellt werden, Veranstaltungen für das Anwerben neuer Mitglieder / Kooperationsbetriebe sowie für die Schulung des Qualitätssicherungsprogrammes sollen durchgeführt werden. Auch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit soll erfolgen. Schließlich sollen gemeinsame Maßnahmen zur Absatzförderung unter der Marke Bergregion Joglland zur Entwicklung kurzer Versorgungsketten und lokaler Märkte erfolgen.
Das zugrundeliegende Projekt adressiert daher einen Ansatz, damit im landwirtschaftlich geprägten Joglland eine kaskadische Wertstoffgewinnung aus regionalen, pflanzlichen und tierischen Wertstoffen über eine neuartige Kooperation von gewerblichen Kleinstunternehmen sowie Landwirtschaft erfolgt, wodurch eine regionale Wertschöpfungs- und Vermarktungskette aufgebaut werden soll.

 

Bergregion Joglland
  • 01.01.2017 - 31.12.2017
  • Beendet

Auftraggeber

BUNDESMINISTERIUM für LAND- und FORSTWIRTSCHAFT, UMWELT und WASSERWIRTSCHAFT

Fördergeber/-programm

Schaffung und Entwicklung von kurzen Versorgungsketten und lokalen Märkten sowie unterstützende Absatzförderung

Dieses Projekt wird aus Mitteln des „Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft“ sowie des „Europäischen Landwirtschafsfonds für die Entwicklung ländlichen Raums“ gefördert und im Rahmen der Vorhabensart 16.4.1 "Schaffung und Entwicklung von kurzen Versorgungsketten und lokalen Märkten sowie unterstützende Absatzförderung" durchgeführt.